Handball

 

Handball ist ein Ballspiel, das durch die Kombination der Eigenschaften von Basketball und Fußball entstanden ist. Es wird mit der Hand gespielt und der Ball wird in das gegnerische Tor geschossen.
Handball hat seinen Ursprung in Dänemark und wurde 1936 bei den XI. Olympischen Spielen offiziell ins Programm aufgenommen, bevor der Krieg die Saison unterbrach. 1938 fand in Deutschland die erste Handball-Weltmeisterschaft der Männer statt. Am 13. Juli 1957 wurde in Jugoslawien die erste Handball-Weltmeisterschaft der Frauen ausgetragen. Bei den XX. Olympischen Spielen 1972 war Handball wieder Teil des olympischen Programms. 1982 wurde Handball bei den 9. Olympischen Spielen in Neu-Delhi erstmals als offizielle Sportart eingeführt.

Handball ist die Kurzform für Handball oder Handballspiel; der Begriff bezeichnet auch den Handball, bezieht sich hier aber auf den Sport. Ein Standard-Handballspiel besteht aus sieben Spielern pro Mannschaft, sechs Feldspielern und einem Torwart, die auf einem 40 Meter langen und 20 Meter breiten Spielfeld gegeneinander antreten. Ziel des Spiels ist es, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Jedes Tor zählt einen Punkt, und die Mannschaft mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

Handballspiele benötigen die offizielle Genehmigung des Internationalen Handballverbandes (IWF) und ein entsprechendes Erkennungszeichen. Das IWF-Logo ist farbig, 3,5 cm hoch und trägt die Aufschrift OFFICIALBALL. Die Schrift ist in lateinischen Buchstaben gehalten und 1 cm hoch.
Bei den Olympischen Spielen im Handball der Männer wird der Ball Nr. 3 mit einem Umfang von 58–60 cm und einem Gewicht von 425–475 Gramm verwendet; bei den Frauen wird der Ball Nr. 2 mit einem Umfang von 54–56 cm und einem Gewicht von 325–400 Gramm verwendet.


Veröffentlichungsdatum: 09.02.2023